Rest(less)

Freies Projekt


Eine Winternacht. Der Schein jeder Lampe, jedes Lichtes treibt ins schier Unendliche, prallt irgendwo ab und treibt weiter. Der sonst unsichtbare Zwischenraum saugt sich mit Farben auf und wird zu einer greifbaren Masse. Einer Summe aller umliegenden Lichtquellen. Die Ampel wechselt von Rot auf Grün, ein Auto fährt und die Masse mischt das Farbenspiel von neuem. Eine vibrierende, aufgeladene, dennoch unendliche und zeitlose Atmosphäre.

Es sind diese kurzweiligen, gemäldeartigen Szenerien, die mich drei kalte, neblige Winternächte durch Berns Strassen treiben. Entstanden sind Portraits von urbanen Unorten, die aufgrund ihrer momentanen visuellen Anmutung bedeutsam, ja gar schön, werden.